Die kurze Antwort: Wenn feststeht, dass man in absehbarer Zeit – also in etwa sechs Monaten – mit der Examensvorbereitung beginnt. Spätestens jedoch mit der Examensvorbereitung.
Wer den Habersack zu früh kauft, läuft Gefahr, dass er bis zur Prüfung zu unübersichtlich wird. Der Habersack wird laufend durch Ergänzungslieferungen aktualisiert, die mehrmals im Jahr erscheinen und eingeheftet werden müssen. Wer das Werk zu früh anschafft, gibt unnötig viel Geld aus.
Der richtige Zeitpunkt ist daher kurz vor dem Beginn der ernsthaften Examensvorbereitung. Dann kauft man eine aktuelle Ausgabe, richtet sie einmalig mit Griffregistern ein und arbeitet von Anfang an mit einem sauber strukturierten Exemplar. Zu diesem Zeitpunkt fängt man ohnehin an, systematisch mit den Gesetzestexten zu arbeiten und die persönlich wichtigen Stellen zu markieren. Genau das ist der Sinn des Habersacks im Examen: Er soll ein vertrautes Arbeitsmittel sein, kein fremdes Nachschlagewerk. Wer ihn sechs Monate vor dem Examen kauft und täglich damit arbeitet, kennt ihn bis zur Prüfung in- und auswendig – und das ist der entscheidende Vorteil.
Wie oft erhält man eine Ergänzungslieferung im Habersack?
Das lässt sich nicht mit einer genauen Zahl beantworten, ohne nachzuschauen. Der Habersack erscheint etwa drei- bis viermal jährlich mit einer neuen Ergänzungslieferung. Wer das Abonnement abschließt, bekommt diese automatisch zugeschickt und muss sie selbst einheften.
Wer das vermeiden möchte: Es gibt auch eine gebundene Ausgabe, die zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst erscheint – ohne Nachsortieren, dafür ohne laufende Aktualisierung zwischen den Auflagen.

