Im Rahmen des Großen Examens- und Klausurenkurses der Universität zu Köln wurden insgesamt 93 öffentlich-rechtliche Examensklausuren ausgewertet, die in Nordrhein-Westfalen zwischen 2015 und 2019 im Rahmen der staatlichen Pflichtfachprüfung gestellt wurden.
Grundlage der Analyse war ein methodisches Vorgehen, das eine systematische Gliederung der relevanten Problemkreise erlaubt und belastbare Aussagen zur Prüfungsfrequenz einzelner juristischer Fragestellungen ermöglicht. Die Ergebnisse werden in klar strukturierten Tabellen dargestellt und verschaffen Examenskandidatinnen und Examenskandidaten einen präzisen, verlässlichen Überblick über die zentralen examensrelevanten Themenfelder.
I. Problemschwerpunkte nach Rechtsgebieten
Die nachfolgende Tabelle stellt die in öffentlich-rechtlichen Examensklausuren identifizierten Problemschwerpunkte geordnet nach Rechtsgebieten dar. Zu berücksichtigen ist dabei, dass Examensklausuren regelmäßig nicht auf ein einzelnes Teilgebiet des Öffentlichen Rechts beschränkt sind, sondern häufig mehrere Rechtsmaterien miteinander verknüpfen. Entsprechend können einzelne Klausuren mehreren Rechtsgebieten zugeordnet sein, sodass Mehrfachnennungen systembedingt auftreten.
| Rechtsgebiet | Anzahl | Prozent |
| Grundrechte | 63 |
67,7% |
| Verwaltungsprozessrecht |
49 |
52,7% |
| Staatsorganisationsrecht | 35 |
37,6% |
| Polizei- und Ordnungsrecht | 27 |
29,0% |
| Völker- und Europarecht | 17 |
18,3% |
| Sonstiges Verwaltungsrecht BT | 13 |
14,0% |
| Staatshaftungsrecht | 12 |
12,9% |
| Baurecht | 10 |
10,8% |
| Kommunalrecht | 9 |
9,7% |
II. Aufgabenstellungen in den Klausuren
In den ausgewerteten Examensklausuren waren im Durchschnitt ein bis zwei Fragestellungen zu bearbeiten. Ein struktureller Vorrang der jeweils ersten Frage ließ sich dabei nicht erkennen. Für die Bearbeitungspraxis bedeutet dies, dass sämtliche Aufgaben – zumindest in ihren wesentlichen Grundzügen – berücksichtigt werden sollten.
Inhaltlich lassen sich die Aufgabenstellungen nach ihrem Zuschnitt differenzieren. Teilweise war eine umfassende Prüfung verlangt, etwa in Form einer Erfolgsaussichtenprüfung oder einer gerichtlichen Entscheidungsprognose. Daneben fanden sich Aufgaben, die auf einzelne Prüfungspunkte beschränkt waren, beispielsweise auf die Zulässigkeit eines Antrags. Häufig wurden auch konkret umrissene Einzelfragen innerhalb der Begründetheit gestellt, etwa zur Rechtmäßigkeit einer behördlichen Maßnahme oder zur formellen Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes. Vereinzelt war zudem eine Begutachtung aus anwaltlicher Perspektive gefordert, bei der eine rechtliche Beratungsempfehlung abzugeben war.
| Aufgabenstellung | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Anzahl der Fragen | ||
| 1 Frage | 34 | 36,6 % |
| 2 Fragen | 37 | 39,8 % |
| 3 Fragen | 11 | 11,8 % |
| 4 Fragen | 4 | 4,3 % |
| Umfassende Prüfung (gesamt) | 69 | 74,2 % |
| Erfolg einer Klage / Verfassungsbeschwerde | 36 | 38,7 % |
| Erfolg eines Antrags auf vorläufigen Rechtsschutz | 13 | 14,0 % |
| Erfolg eines Antrags bei verfassungsrechtlicher Streitigkeit | 10 | 10,8 % |
| Wie wird das Gericht entscheiden? | 5 | 5,4 % |
| Wird dem Antrag / der Klage stattgegeben? | 2 | 2,2 % |
| Erstellen eines umfassenden Rechtsgutachtens | 4 | 4,3 % |
| Teilprüfung (gesamt) | 30 | 32,3 % |
| Zulässigkeit (Klage / Antrag / Verfassungsbeschwerde) | 28 | 30,1 % |
| Begründetheit (Klage / Antrag / Verfassungsbeschwerde) | 15 | 16,1 % |
| Konkrete Fragestellung in der Begründetheit (gesamt) | 51 | 54,8 % |
| Rechtmäßigkeit einer Maßnahme | 23 | 24,7 % |
| Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes | 21 | 22,6 % |
| Formelle Rechtmäßigkeit eines Gesetzes | 6 | 6,5 % |
| Formelle Rechtmäßigkeit einer AOSV | 1 | 1,1 % |
| Vereinbarkeit mit Grundfreiheiten | 5 | 5,4 % |
| Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens | 1 | 1,1 % |
| Anspruchsprüfung | 15 | 16,1 % |
| Begutachtung aus anwaltlicher Sicht (gesamt) | 4 | 4,3 % |
| Was kann der Betroffene unternehmen? | 3 | 3,2 % |
| Eigene Stellungnahme | 1 | 1,1 % |
| Anwaltliche Beratung | 2 | 2,2 % |
III. Problemschwerpunkte in den einzelnen Rechtsgebieten – Kurzfassung
Die Auswertung bietet eine systematische Übersicht der in den Jahren 2015–2019 klausurprägenden Problemschwerpunkte je Rechtsgebiet. Sie macht sowohl deren Häufigkeit als auch ihre examenspraktische Relevanz transparent und strukturiert zugleich den examensrelevanten Pflichtfachstoff. Die Übersichten eignen sich damit unmittelbar als Lernplan bzw. Checkliste für die Examensvorbereitung. Erfasst werden ausschließlich echte Klausurschwerpunkte; bloße Randprüfungen einzelner Tatbestandsmerkmale bleiben unberücksichtigt, da sie keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn liefern.
Anmerkung – Kurzfassung
Die Bestimmung des richtigen Klagegegners ist zwar in jeder Klausur mit Erfolgsaussichtenprüfung zwingend erforderlich, stellt jedoch keinen eigenständigen Problemschwerpunkt dar. Eine statistische Erfassung dieses Punkts hätte keinen Erkenntnisgewinn, da sie lediglich eine allgemein bekannte Selbstverständlichkeit abbilden würde. Berücksichtigt werden daher ausschließlich echte klausurprägende Problemschwerpunkte.
In allen nachfolgend dargestellten Tabellen gibt die jeweilige Anzahl an, in wie vielen Klausuren ein bestimmter Problemschwerpunkt enthalten war. Tritt derselbe Schwerpunkt innerhalb einer einzelnen Klausur mehrfach auf, wird er dennoch nur einmal berücksichtigt. Diese Zählweise ermöglicht eine präzise Aussage darüber, in wie vielen Klausuren ein bestimmtes Problem tatsächlich klausurprägend war.
Für die Bearbeitungspraxis ist es unerheblich, ob ein Problem innerhalb einer Klausur einmal oder mehrfach zu lösen ist, da der Bearbeiter in jedem Fall die entsprechende Problematik beherrschen muss. Eine Mehrfachzählung identischer Schwerpunkte innerhalb derselben Klausur würde daher keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn liefern und könnte zu verzerrten Ergebnissen führen, etwa indem ein Problem statistisch häufiger erscheint als die Gesamtzahl der ausgewerteten Klausuren.
Entsprechend ist auch zu berücksichtigen, dass die Summe der erfassten Unterthemen nicht mit der Anzahl des jeweils übergeordneten Themenkomplexes identisch sein muss. Werden mehrere Unterthemen in einer Klausur geprüft, wird das übergeordnete Thema gleichwohl nur einmal gezählt. Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass die Statistik ausschließlich die klausurbezogene Relevanz der jeweiligen Problemfelder abbildet.
Die in der dritten Spalte der Tabellen ausgewiesenen Prozentwerte („Anteil“) ergeben sich jeweils aus dem Verhältnis der Anzahl eines bestimmten Problemschwerpunkts zur Gesamtzahl der im Öffentlichen Recht ausgewerteten Klausuren.
1. Staatsorganisationsrecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Staatsorganisationsrecht: 35 (37,6 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Staatsstrukturprinzipien (gesamt) | 14 | 15,1 % |
| – Demokratieprinzip | 9 | 9,7 % |
| – Bundesstaatsprinzip | 3 | 3,2 % |
| – Rechtsstaatsprinzip | 10 | 10,8 % |
| Gesetzgebung (gesamt) | 23 | 24,7 % |
| – Gesetzgebungskompetenz | 19 | 20,4 % |
| – Gesetzgebungsverfahren | 7 | 7,5 % |
| – Verfassungsänderung | 2 | 2,2 % |
| – Rechtsverordnungen | 5 | 5,4 % |
| – Verwaltungskompetenzen | 1 | 1,1 % |
| Verfassungsorgane / -akteure (gesamt) | 14 | 15,1 % |
| – Bundestag / Ausschüsse / Fraktionen / Abgeordnete | 10 | 10,8 % |
| – Bundesrat | 4 | 4,3 % |
| – Bundeskanzler / Bundesregierung | 5 | 5,4 % |
| – Bundespräsident | 3 | 3,2 % |
| – Parteien | 2 | 2,2 % |
| – Landesverfassungsrecht | 2 | 2,2 % |
| Verfassungsprozessrecht (gesamt) | 16 | 17,2 % |
| – Organstreit | 10 | 10,8 % |
| – Bund-Länder-Streit | 1 | 1,1 % |
| – Abstrakte Normenkontrolle | 5 | 5,4 % |
| – Konkrete Normenkontrolle | 2 | 2,2 % |
| – Einstweilige Anordnung | 2 | 2,2 % |
2. Grundrechte
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Grundrechten: 63 (67,7 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Verfassungsbeschwerde | 20 | 21,5 % |
| Allgemeine Grundrechtslehre (gesamt) | 26 | 28,0 % |
| – Grundrechtsfähigkeit / -mündigkeit | 8 | 8,6 % |
| – Grundrechtsbindung | 8 | 8,6 % |
| – Grundrechtseingriff | 16 | 17,2 % |
| – Grundrechtskonkurrenzen | 7 | 7,5 % |
| – Art. 19 Abs. 1–3 GG | 7 | 7,5 % |
| Einzelne Grundrechte / grundrechtsgleiche Rechte (gesamt) | 63 | 67,7 % |
| Menschenwürde, Art. 1 Abs. 1 GG | 2 | 2,2 % |
| Allgemeine Handlungsfreiheit, Art. 2 Abs. 1 GG | 11 | 11,8 % |
| Allgemeines Persönlichkeitsrecht, Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG | 10 | 10,8 % |
| Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG | 2 | 2,2 % |
| Freiheit der Person, Art. 2 Abs. 2 S. 2, Art. 104 GG | 3 | 3,2 % |
| Gleichheitssatz, Art. 3 GG | 20 | 21,5 % |
| Glaubens- und Gewissensfreiheit, Art. 4 GG | 7 | 7,5 % |
| Meinungs-, Presse-, Informationsfreiheit, Art. 5 Abs. 1 GG | 10 | 10,8 % |
| Kunst- und Wissenschaftsfreiheit, Art. 5 Abs. 3 GG | 4 | 4,3 % |
| Schutz von Ehe und Familie, Art. 6 GG | 2 | 2,2 % |
| Schulische Grundrechte, Art. 7 GG | 2 | 2,2 % |
| Versammlungsfreiheit, Art. 8 GG | 6 | 6,5 % |
| Vereinigungsfreiheit, Art. 9 GG | 3 | 3,2 % |
| Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis, Art. 10 GG | 1 | 1,1 % |
| Freizügigkeit, Art. 11 GG | 1 | 1,1 % |
| Berufsfreiheit, Art. 12 GG | 27 | 29,0 % |
| Unverletzlichkeit der Wohnung, Art. 13 GG | 0 | 0,0 % |
| Eigentumsfreiheit, Art. 14 GG | 11 | 11,8 % |
| Verbot der Ausbürgerung und Auslieferung, Art. 16 GG | 0 | 0,0 % |
| Petitionsrecht, Art. 17 GG | 0 | 0,0 % |
| Effektiver Rechtsschutz, Art. 19 Abs. 4 GG | 2 | 2,2 % |
| Parteienprivileg, Art. 21 GG | 2 | 2,2 % |
| Gleicher Zugang zu öffentlichen Ämtern u. a., Art. 33 GG | 2 | 2,2 % |
| Wahlrecht, Art. 38 GG | 5 | 5,4 % |
| Recht auf den gesetzlichen Richter u. a., Art. 101 GG | 2 | 2,2 % |
| Recht auf rechtliches Gehör, Art. 103 GG | 0 | 0,0 % |
3. Verwaltungsprozessrecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Verwaltungsprozessrecht: 49 (52,7 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Verwaltungsrechtsweg | 10 | 10,8 % |
| Klagearten (gesamt) | 35 | 37,6 % |
| – Anfechtungsklage | 16 | 17,2 % |
| – Verpflichtungsklage | 8 | 8,6 % |
| – Fortsetzungsfeststellungsklage | 10 | 10,8 % |
| – Leistungsklage | 4 | 4,3 % |
| – Feststellungsklage | 7 | 7,5 % |
| – Abstrakte Normenkontrolle | 2 | 2,2 % |
| – Auslegung des Antrags | 0 | 0,0 % |
| Klagebefugnis | 19 | 20,4 % |
| Vorverfahren | 8 | 8,6 % |
| Klagefrist | 15 | 16,1 % |
| Klagegegner | 7 | 7,5 % |
| Beteiligtenfähigkeit | 7 | 7,5 % |
| Prozessfähigkeit | 5 | 5,4 % |
| Ordnungsgemäße Klageerhebung / Form | 4 | 4,3 % |
| Wiedereinsetzung in den vorigen Stand | 0 | 0,0 % |
| Klagehäufung | 7 | 7,5 % |
| Begründetheit | 3 | 3,2 % |
| Nachschieben von Gründen | 1 | 1,1 % |
| Entscheidungserheblicher Zeitpunkt | 2 | 2,2 % |
| Vorläufiger Rechtsschutz (gesamt) | 18 | 19,4 % |
| – § 80 Abs. 5 VwGO | 12 | 12,9 % |
| – § 80a VwGO | 2 | 2,2 % |
| – § 123 VwGO | 5 | 5,4 % |
| Widerspruchsverfahren | 0 | 0,0 % |
4. Verwaltungsrecht AT
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Verwaltungsrecht AT: 39 (41,9 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Verwaltungsakt (gesamt) | 39 | 41,9 % |
| – Verwaltungsaktqualität | 18 | 19,4 % |
| – Wirksamkeit | 5 | 5,4 % |
| Rechtmäßigkeit (gesamt) | 34 | 36,6 % |
| – Ermächtigungsgrundlage / Verwaltungsaktbefugnis | 23 | 24,7 % |
| – Formelle Rechtmäßigkeit | 13 | 14,0 % |
| – Materielle Rechtmäßigkeit | 25 | 26,9 % |
| – Bestimmtheit | 5 | 5,4 % |
| – Unmöglichkeit | 1 | 1,1 % |
| – Beurteilungsspielraum | 2 | 2,2 % |
| – Ermessen | 24 | 25,8 % |
| Rechtsfolgen von Fehlern | 3 | 3,2 % |
| Aufhebung (Widerruf / Rücknahme) | 3 | 3,2 % |
| Nebenbestimmungen | 1 | 1,1 % |
| Rechtsnachfolge | 0 | 0,0 % |
| Zusicherung | 3 | 3,2 % |
| Öffentlich-rechtlicher Vertrag | 0 | 0,0 % |
| Satzungen | 2 | 2,2 % |
5. Staatshaftungsrecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Staatshaftungsrecht: 12 (12,9 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Schadensersatz | 8 | 8,6 % |
| Öffentlich-rechtliches Schuldverhältnis (§ 280 BGB) / c.i.c. | 1 | 1,1 % |
| Amtshaftung (Art. 34 GG) | 1 | 1,1 % |
| Entschädigungsanspruch, § 39 OBG NRW | 4 | 4,3 % |
| Schadensersatz wegen Eigentumseingriffen | 5 | 5,4 % |
| Unterlassung / Folgenbeseitigung | 2 | 2,2 % |
| Ausgleichsansprüche | 4 | 4,3 % |
| Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch | 3 | 3,2 % |
| Öffentlich-rechtliche GoA | 2 | 2,2 % |
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Polizei- und Ordnungsrecht: 27 (29,0 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Ermächtigungsgrundlage | 17 | 18,3 % |
| Generalklauseln | 3 | 3,2 % |
| Standardmaßnahmen | 2 | 2,2 % |
| Formelle Rechtmäßigkeit | 9 | 9,7 % |
| Materielle Rechtmäßigkeit | 21 | 22,6 % |
| Öffentliche Sicherheit | 17 | 18,3 % |
| Öffentliche Ordnung | 4 | 4,3 % |
| Gefahr | 14 | 15,1 % |
| Verantwortlichkeit | 14 | 15,1 % |
| Verwaltungsvollstreckung | 14 | 15,1 % |
| Gestrecktes Verfahren | 5 | 5,4 % |
| Sofortiger Vollzug | 7 | 7,5 % |
| Kosten | 2 | 2,2 % |
| Androhung | 4 | 4,3 % |
| Festsetzung | 2 | 2,2 % |
| Zwangsmittel | 3 | 3,2 % |
| Abschleppfall | 1 | 1,1 % |
| Versammlungsrecht | 6 | 6,5 % |
| Abgrenzung repressives / präventives Handeln | 4 | 4,3 % |
| Ordnungsbehördliche Verordnung | 1 | 1,1 % |
7. Baurecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Baurecht: 10 (10,8 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Baugenehmigung | 9 | 9,7 % |
| Genehmigungspflichtigkeit | 5 | 5,4 % |
| Bauordnungsrechtliche Zulässigkeit | 1 | 1,1 % |
| Bauplanungsrechtliche Zulässigkeit | 7 | 7,5 % |
| Immissionsschutzrechtliche Zulässigkeit | 1 | 1,1 % |
| Bauordnungsrechtliche Verfügung | 3 | 3,2 % |
| Drittschützende Wirkung von Rechtsnormen | 5 | 5,4 % |
| Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplans | 0 | 0% |
8. Kommunalrecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Kommunalrecht: 9 (9,7 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Selbstverwaltungsgarantie | 2 | 2,2 % |
| Kommunale Aufgaben | 3 | 3,2 % |
| Rechtsstellung der Gemeindebewohner | 2 | 2,2 % |
| Zugang zu öffentlichen Einrichtungen | 1 | 1,1 % |
| Bürgerbegehren / Bürgerentscheid | 1 | 1,1 % |
| Anschluss- und Benutzungszwang | 0 | 0,0 % |
| Gemeindeorgane (gesamt) | 6 | 6,5 % |
| – Gemeinderat | 6 | 6,5 % |
| – (Ober-)Bürgermeister | 2 | 2,2 % |
| Wirtschaftliche Tätigkeit von Gemeinden | 0 | 0,0 % |
| Kommunalaufsicht | 3 | 3,2 % |
| Kommunalverfassungsstreit | 1 | 1,1 % |
9. Verwaltungsrecht BT
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit sonstigem Verwaltungsrecht BT: 13 (14,0 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Schulrecht | 1 | 1,1 % |
| Beamtenrecht | 1 | 1,1 % |
| Straßenrecht | 4 | 4,3 % |
| Gewerberecht | 2 | 2,2 % |
| Ausländer- / Staatsangehörigkeitsrecht | 1 | 1,1 % |
| Presserecht | 1 | 1,1 % |
| Gaststättenrecht | 1 | 1,1 % |
| Waffenrecht | 3 | 3,2 % |
10. Europarecht/Völkerrecht
Ausgewertete Klausuren im Öffentlichen Recht: 93
Davon mit Völker- und Europarecht: 17 (18,3 %)
| Problemschwerpunkt | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
| Europarecht (gesamt) | 17 | 18,3 % |
| – Grundfreiheiten | 5 | 5,4 % |
| – Grundrechte | 4 | 4,3 % |
| – Unionsbürgerschaft | 1 | 1,1 % |
| – Diskriminierungsverbot | 8 | 8,6 % |
| – Verhältnis zum nationalen Recht | 11 | 11,8 % |
| – Rechtsetzung | 5 | 5,4 % |
| – Rechtsbehelfe | 3 | 3,2 % |
| Völkerrecht | 0 | 0,0 % |
Quelle: https://klausurenkurs.uni-koeln.de/index.php?id=12216

